Samstag, 29. Dezember 2012

Eine Stadt ist nicht genug

 
 
Allein in dieser fremden Stadt,
du siehst dich an den Lichtern satt.
Vollkommenheit war nie dein Fall,
drum wartest du auch auf den Knall.
den dieser Ort in dir vollführt
und deine Seele einfach einschnürt.
 
Eine knallbunte Hose hast du nun an,
so kommt niemand näher an dich heran.
Praktisch, denkst du und rauchst eine Zigarette,
deine Finger spielen mit dem Plektron an deiner Kette.
Ja es ist diese Stadt die du am meisten hasst,
darum verläßt du Hannover immer ohne ruh oder rast.
 
Irgendwo hörst du Wolle Petry singen,
durch den Zug seine Zeilen schwingen.
Hast keinen Bock mehr auf den scheiß,
ziehst deine Mütze ins Gesicht damit jeder weiß,
die ist nichtmehr ansprechbar,
ja, ab jetzt bist du wieder unsichtbar.

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