Sonntag, 27. Januar 2013

Nachtschatten

Oh monströses Antlitz das du siehst auf mich herab
Es lacht sich schlapp
denn die Wut des frischen Leibes
ist noch da und sie treibt es
tief hinab
in den Keller, taptaptap
lässt es dort verhungern
und dort lungern viele Ratten
sie ermatten
bei dem Anblick
denn er war schick
als es noch über der Erde hauste
nun ist es eine verlauste
kleine Kreatur
nun ist sie dies und nur
ein Sonnenstrahl
könnt deren Qual
noch lindern
doch vermindern
wird dies das Grauen nicht
denn es sticht
in eure Augen
wagt zu glauben, was es ist
wenn ihr deren Körper misst
zerfressen von den Ratten und den Schaben
die sich laben
an dem Fleische, einst so rot
sieh mal her, nun ist es tot.

Samstag, 26. Januar 2013

Fehler machen

 
 

 
Feijl oddelaegger den hyggelige intimitet i hverdagen og leve for evigt i dit hjerte.
Lad dem leve videre, kramme hende, elsker hende.
Elsker hende!
 
Fehler zerstören die traute Zweisamkeit des Alltags und leben immer in deinem Herzen.
Lass sie am leben, umarme sie, liebe sie.
Liebe sie!


Mittwoch, 16. Januar 2013

Blut

Das Blut entsagt dir
als wäre es niemals hier
du spülst es hinunter
und mitunter
fragst du dich wieso es einst in deiner Kehle gewesen
langsam verwesen
deine Eingeweide
du hörst es wie Kreide
die auf der Tafel kratzt
und in dir schmatzt
das große böse Übel
du nimmst einen Dübel
vielleicht kann man dich wieder flicken?
doch wird man dir eher das Hirn zerficken
so was hat dein Arzt noch nie gesehen
so hässlich das die Triebe vergehen
die noch wachsen sollten in deiner Hand
doch das Band
es wurde nun zerschnitten
zerstritten
bist du mit dir selbst
und zerfällst
in der Ewigkeit des Seins
Überreste eines Schreins
werden von deinem Leben zeugen
sie verbeugen
sich vor dem Leben
und gehen nun der Sonne entgegen

Montag, 14. Januar 2013

Monday morning

Du vermisst die Schönheit
deines Blickes
doch ist´s das Leben
das du siehst und trittst es
das dich ausmacht
an diesem Tag
doch bezweifelst du
das es dich mag
denn Ehrlichkeit
hat es dich nie gelehrt
deinen einst so klaren Blick
hat es schon längst entleert
alles ist trüb
und nicht zu beschreiben
eine letzte Hoffnung
du nennst sie dein eigen
auch wenn sie nicht groß
eher sehr klein
ist sie in deinem Herzen
wunderschön und rein

Donnerstag, 10. Januar 2013

Riesenlove




Hamburg, du bist meine große Liebe
in mir wachsen Triebe
einer neuen Blume schön wie du selbst
du verfällst,
in das stille Schweigen
für mich ist es ein Reigen
der schönsten Gerüche und Geräusche
sag mir wenn ich mich täusche
sind wir nicht füreinander bestimmt?
Die Glut sie verglimmt,
in meinem Herzen nie
drumm seh ich sie
die Straßen die dich ausmachen
und sie lachen
mir jeden Tag zu
drum bin ich im nu
immer wieder schnell bei dir
wir zwei sind wir
denn wenn ich falle im Lauf
fängt dein heißer Asphalt mich auf
schließt mich zärtlich in die Arme
und ich atme die warme
Luft deines Bodens ein
und ich spüre ganz allein
wie du mich jeden Tag mit deinen Brisen küsst
du versüßt
mir meine Tage
drum hier die Frage
wollen wir auf ewig verbunden sein?
du sagst nicht nein
denn wir lieben uns innig
und nur durch dich bin ich


Montag, 7. Januar 2013

Eine einzige Nacht

Jedes böse Wort, das du zu mir sagst,
ob mit Absicht oder nicht,
ist für mich wie ein Tag,
ohne Sonnenlicht.
 
Auch wenn du vielleicht denkst,
so schlimm wirds nicht gewesen sein,
ist es als ob du mich hängst
mit einen Seil an einen Stein.
 
Es kommt nur selten vor,
das man sagt ich liebe dich,
denn damit öffnet man ein Tor
das geschlossen bleibt für mich.
 
Alleine war´s immer besser,
besser als zu zweit,
doch nun kommt mir die Zeit vor wie ein Messer,
das die Haut entzweit.
 
Ich kann nicht glauben das ich´s sage,
doch ich vermisse dich,
drum erlaub mir diese Frage,
denkst du vielleicht an mich?
 
Wenn ja dann gib mir doch ein Zeichen,
ein kleines reicht vollkommen,
ich seh die Farbe von meinen Wangen weichen,
mit den Gefühlen hab ich mich übernommen.
 
Zeit bleibt dir nicht viel,
ich warte nicht sehr lang,
doch bin ich fast sicher das ich dir gefiel,
vom warten sind die Hände klamm.
 
Von deinen Lippen ein einziges Wort,
dann bin ich wieder glücklich,
Bei dem Gedanken werden meine Wangen rot,
Dies Gedicht war nicht sehr schicklich.

Love is foolish

 
Der Selbsthass hat die Kontrolle übernommen.
Die Liebe für dich ist längst verronnen,
im Strom der Zeit.
Der Nichtigkeit,
die du in dir selbst nur siehst.
Du bist verdrießt
und erkennst die Wahrheit nicht
doch die Wahrheit, ja, sie schreit dir ins Gesicht!
Aber Ignoranz war schon immer deine Stärke
doch nun merke,
deine fahle weiße Haut spannt über deinen Knochen
und den Betrug hast du schon längst gerochen.
Im Spiegel siehst du schon lange nicht mehr dich,
weil das Leben aus dir wich,
zusammen mit dem Sauerstoff.
Er kroch,
aus deinen Lippen
und das wippen,
deines Brustkorbs ist schon längst nicht mehr da,
denn das Herz das dort einst war,
ist verbraucht und stumm.
Du kommst nicht drumm herum,
also leg dich wieder,
auf ein Bett von Rosen nieder.
Um zu verweilen
und deinen Schmerz mit niemandem zu teilen.